Unterrichtskonzept

Unser Unterrichtskonzept

„Individuelles Lernen mit System“

In unterschiedlichen Forschungen wurde festgestellt, dass der größte Unterschied im Lernen der Kinder darin besteht, dass die Kinder unterschiedlich schnell lernen.

Wir nehmen die individuelle Förderung sehr ernst und wollen jedes Kind in seiner Unterschiedlichkeit nicht nur annehmen, sondern auch gut fördern.

Deshalb unterrichtet die Schule seit dem Schuljahr 2018/19  (im Schuljahr 2018/19 im Fach Deutsch, ab dem Schuljahr 2019/20 auch in Mathematik) nach dem Konzept von S. Schmolke „Individuelles Lernen mit System“.

Das Konzept umfasst die Unterrichtsinhalte der Fächer Mathematik und Deutsch.

Jedes Schuljahr hat einen Jahresplan, der die Inhalte des Schuljahres abbildet.

Dahinter verbergen sich Teilarbeitspläne, die den Kindern sagen, welche Materialien und Aufgaben sie bearbeiten müssen.

Das handlungsorientierte Material finden die Kinder im Klassenraum unter den entsprechenden Farben und Symbolen.

Die bearbeiteten Aufgaben werden von den SchülerInnen auf ihrem Teilarbeitsplan notiert. Hat ein Kind einen Teilarbeitsplan abgeschlossen,  wird der Lernzuwachs durch eine Lernstandsüberprüfung kontrolliert. Nach erfolgreichem Abschluss darf es am nächsten Plan arbeiten.

Es kann so in seinem Lerntempo fortfahren und muss nicht auf andere LernerInnen warten. Die Lehrkraft kann bei Bedarf auch Arbeitsaufträge aus dem Plan streichen oder hinzufügen, anspruchsvollere Aufgaben oder einfache Aufgaben ersetzen.

Die Vorteile des Konzeptes liegen darin, dass den Kindern ein  weitestgehend selbstständiges Arbeiten ermöglicht wird und die Lehrkräfte Zeit haben, sich einzelnen SchülerInnen intensiver zu widmen. Kinder mit sonderpädagogischem Unterstützungsbedarf oder Kinder, die noch Basisfertigkeiten erlernen müssen, bekommen individuelle Pläne.

Für die Eltern entsteht durch die Dokumentation auf den Teilarbeitsplänen eine große Transparenz. Sie wissen immer, woran ihr Kind gerade lernt und was es noch lernen muss.